Wie finde ich meine CPU-Temperatur heraus?

In diesem Artikel möchten wir klären, wie du die CPU Temperatur bestimmen kannst, was diese für deinen PC bedeutet und wie du diese verbessern kannst.

Die CPU-Temperatur ist ein wichtiger Wert, welcher Auskunft darüber gibt, ob die verbaute Kühllösung für die CPU ausreichend ist und um eventuelle Leistungseinbußen zu diagnostizieren. Um sich die CPU-Temperatur seines Computers anzuzeigen, gibt es kostenlose Software-Tools wie „hwMonitor“.

Nachfolgend zeige ich dir, wie du die CPU-Temperatur von deinem Computer ermitteln kannst.

Die beste Kühlpaste:
Auch wichtig ist die Kühlpaste, welche auch Wärmeleitpaste gennant wird. Diese Wärmeleitpaste trägt man auf dem Prozessor auf, um eine effiziente Wärmeübertragung des Prozessors auf die Grundplatte sicherzustellen.

Empfohlene CPU-Temperatur:

Welche Temperatur sollte meine CPU haben?

Eine Computer-CPU sollte eine gewöhnliche Betriebstemperatur von 40 bis 70 Grad aufweisen. Je niedriger die Temperatur, umso besser ist es für die Lebensdauer der CPU, da eine dauerhafte hohe thermische Belastung schädlich sein kann. Wichtig ist es sicherzustellen, dass selbst bei hoher Auslastung keine zu hohe CPU-Temperatur erzeugt wird.

Die meisten CPUs drosseln ihre Geschwindigkeit ab einer Grenze von 90 °C.

Es empfiehlt sich, die Temperatur immer so niedrig wie möglich zu halten, da eine CPU durch eine hohe Wärmebelastung auf Dauer eine stark verkürzte Lebensdauer aufweisen kann. Die meisten CPUs von sowohl AMD als auch Intel ziehen intern bei 90 °C die Grenze und drosseln ihre Geschwindigkeit, sobald diese Temperatur erreicht wird, um nachhaltige Schäden auf Dauer zu vermeiden.

Man spricht hierbei vom „thermal throttle“. Welche Temperatur der jeweilige Hersteller bei der eigenen CPU als unbedenklich einstuft, kann man der beigelegten Anleitung entnehmen.

Aber egal, wie hoch diese Temperatur angesetzt ist, je niedriger die Temperaturen sind, umso besser, so lässt sich auch noch etwas Spielraum für eventuelles Übertakten der CPU schaffen, um noch mehr Leistung aus dem Hauptprozessor herauszuquetschen.

Die Basics:

Wieso ist es wichtig, die CPU-Temperatur zu überwachen?

Indem wir die Temperatur unserer CPU überwachen können, wir sichergehen, dass die CPU unter gesunden Temperaturen arbeitet und die Kühlung ausreichend effizient ist.

PC-Hardware ist, wie jede Feinelektronik, sehr anfällig dafür, große Mengen an Wärme zu produzieren, je mehr sie gefordert wird.

Ein AMD Ryzen 7 5800X auf einem Asus ROG Strix X570 E-Gaming WiFi II

Vor allem moderne Videospiele verlangen unseren CPUs einiges ab und sorgen so auch hier für viel Hitze, die effektiv heruntergekühlt werden muss, um zu verhindern, dass die Hardware sich selbst bremsen muss (thermal throttle) oder gar vollständig abstürzt oder im schlimmsten Fall nachhaltig beschädigt wird.

Wer öfter beobachtet, wie sich die Hardware verhält und schaut, dass immer alles im grünen Bereich läuft, stellt sicher, dass er lange etwas von seiner kostbaren CPU hat und kann sorgenfrei lange Zocker-Sessions genießen.

Moderne CPUs haben Schutzmechanismen, welche die Leistung einschränken, wenn eine gewisse Temperatur erreicht wird, um zu verhindern, dass sie Schäden davon zieht. Bei den bei Gamern sehr beliebten AMD Ryzen CPUs liegt diese Grenze bei ca. 90 °C.

Idealerweise will man, selbst bei relativ großer Belastung, zumindest 10-20 °C unter dieser Grenze bleiben, um sicherzugehen, dass die Lebensdauer der CPU nicht erheblich verkürzt wird.

Tipp: Für eine optimale Kühlung eignen sich vor allem Wasserkühlungen. Wie man diese aussucht und einbaut, habe ich in diesem Artikel vorgestellt.

Die Tools:

Welches CPU-Temperatur-Tool ist das beste?

Das beste Programm, um die CPU-Temperatur auszulesen, ist „hwMonitor“. Das kleine und schlanke Programm ist vollkommen kostenlos und liefert wichtige Informationen bezüglich der Temperaturen und viele andere Werte, die für die Stabilität eines PCs sehr relevant sind.

Download-Link:
Hier kannst du das Tool gratis herunterladen: hwMonitor (externer Link)

Um die Temperatur und viele weitere nützliche Daten auszulesen, empfiehlt sich besonders das kleine Programm „hwMonitor“. Dort werden nicht nur die aktuellen Werte, sondern auch die maximalen und minimalen Temperaturen angezeigt. So lässt sich über jede Session insgesamt bestimmen, wie es um die Kühlung steht. Auch andere nicht vernachlässigende Daten wie die Taktraten, Auslastung, Lüfter-Geschwindigkeit, Stromverbrauch und Spannung sind auslesbar und lassen sich so in allen erdenklichen Szenarien kontrollieren, um wirklich absolut sicherzugehen, dass das eigene System ausreichend gekühlt ist, um immer seine optimale Leistung abrufen zu können.

Übersichtlich und praktisch. „hwMonitor“ zeigt einem genau die Daten, die wichtig sind.

CPU-Temperatur messen:

Wie sollte ich meine CPU-Temperatur testen?

Am besten ist es, die CPU so stark wie möglich zu belasten, um einen realistischen Maximalwert zu bekommen. Das momentan beste Programm dafür ist „Cinebench R23“ von „Maxon“. Das Programm schickt die CPU durch einen zehnminütigen Rendertest und vergibt am Ende eine vergleichbare Punktzahl.

Wer währenddessen „hwMonitor“ laufen lässt weiß dann auch wie heiß seine CPU unter hoher Auslastung wird.

Mit synthetischem Benchmark wie „Cinebench R23“ lässt sich eine hohe Auslastung simulieren, welche so im normalen Betrieb eher selten vorkommen sollte, also ein Szenario darstellt, in dem man dadurch, dass man die CPU mehr belastet, als es der alltägliche Workload eines Gamers tun würde, sicherstellt, dass die Kühlung wirklich ausreichend ist, um die CPU in allen erdenklichen Szenarios gut arbeiten zu lassen.

Maxon Cinebench R23 lässt zehn Minuten lang die CPU bei voller Auslastung komplizierte 3d-Szenen rendern.

Meine CPU nach einem ausgiebigen Test mit „Cinebench“. Wie man sieht, kühlt die CPU, nachdem der Test durchgelaufen ist, schnell wieder ab, aber wir sehen auch, dass die höchste gemessene Temperatur bei 73 °C lag.

Solche Tests sind sehr praktisch und für jeden, der sich darum kümmert, ob sein PC optimal läuft sehr praktisch.

Die nötigen Softwarelösungen sind in der Regel völlig kostenlos und schnell heruntergeladen. Natürlich lässt sich auch die Temperatur während des normalen Gamings auslesen, um zu sehen, wie sehr bestimmte Spiele die CPU belasten.

 

Die momentan intensivsten Spiele für die CPU sind Strategiespiele wie „Anno“ und „Age of Empires „sowie groß angelegte Shooter wie „Battlefield 2042“.

Die beste Kühlpaste:

Tipps & Tricks:

Wie oft sollte ich die CPU-Temperatur messen?

Ein solcher Test sollte alle 2-4 Wochen mindestens durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass alle Komponenten fehlerfrei laufen und deine optimale Kühlung und Leistungsbereitschaft gewährleistet ist.

Mindestens einmal im Monat sollte ein solcher Test stattfinden. Damit stellt man als verantwortungsbewusster Gamer sicher, dass die teure Hardware immer noch gut gekühlt wird und die volle Leistung jederzeit abrufen kann.

Ich würde empfehlen ähnliche Tests alle zwei Wochen mal zu wiederholen, um zu gucken, ob sich da vielleicht Werte über die Zeit verschlechtern. Sollte dies der Fall sein, ist es vielleicht mal wieder an der Zeit, die Lüfter und Hardware vom Staub zu befreien oder eventuell die Wärmeleitpaste zu erneuern, um die Kühlleistung wieder auf einen optimalen Stand zu bringen. Auch ein entsprechender Test der Grafikkarte mit synthetischen Benchmarks wie „Port Royale“ oder „Time Spy“ ist zu empfehlen, da dies neben der CPU die wichtigste Komponente für Gamer ist.

CPU-Temperatur-Kühlpasten, die aktuell im Angebot sind:

Wenn eines der Kühlpasten für eine niedrige CPU-Temperatur im Angebot ist, findet unser Crawler den heruntergesetzten Preis und stellt ihn hier dar. Alle 2-3 Stunden aktualisiert sich das Angebot, sodass es möglichst aktuell ist.

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Was kann ich tun, um die Temperatur der CPU zu verbessern?

Die effektivsten Möglichkeiten die Temperatur der CPU zu senken, sind eine Reinigung der Lüfter und Kühlkörper, Erneuerung der Wärmeleitpaste oder Anschaffung einer effektiveren Kühllösung.

Sollte ein Test einmal feststellen, dass sich die CPU-Temperatur, um einen erheblichen Wert gesteigert hat, ist es wohl mal wieder an der Zeit den Rechner zu öffnen und eine kleine Reinigung durchzuführen und eventuell die Wärmeleitpaste zu erneuern.

Wer einen neuen PC baut, sollte sicherstellen, eine Kühllösung anzuschaffen, welche es auch schafft den eigenen Prozessor auch zu kühlen.

Bei Luftkühlern ist immer die maximale Abwärme mit angeführt, welche auch bei CPU angegeben wird, weswegen hier der Kauf relativ einfach fallen sollte. Bei Wasserkühlungen hängt es von der Größe des Radiators ab. Hier gilt auch die Faustformel: je größer, desto besser.

Mein Fazit:

Mit allen Informationen aus diesem Artikel habe ich dir nun alle Mittel mitgegeben, um sicherzustellen, dass dein PC durchgehend kühl und vor allem zuverlässig läuft.

Vor allem in den heißen Sommermonaten empfiehlt es sich, lieber einmal zu oft nachzuschauen, die CPU noch ausreichend gekühlt ist, um auch längere Gaming-Sessions gut zu überstehen.

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